„Immer in Bewegung - von Anfang an!“

Wiehl – Christian Peter Kotz wurde nach 32 Jahren ehrenamtlicher Aufsichtsratstätigkeit aus seinem Amt als Aufsichtsratsvorsitzender der Volksbank Oberberg verabschiedet.

Wiehl, 23. Juni 2016

„Immer in Bewegung - von Anfang an!“ – so zitierte Uwe Fröhlich, Präsident des Bundesverbandes der Deutschen Volksbanken Raiffeisenbanken aus der BPW-Chronik über Christian Peter Kotz. Nach 32 Jahren ehrenamtlicher Aufsichtsratstätigkeit wurde Kotz gestern Abend im Rahmen der Vertreterversammlung der Volksbank Oberberg aus dem Amt des Aufsichtsratsvorsitzenden der Bank verabschiedet. Vorstand Ingo Stockhausen, der schon 26 Jahre mit Kotz zusammenarbeitet, sagte, er sei stets ein verlässlicher Partner gewesen. „Geprägt war dabei ihr Handeln durch einen überdurchschnittlich hohen Sachverstand, den sie stets zum Wohle der Bank, unspektakulär, ohne viel Aufsehen, zurückgenommen aber nutzbringend und zielführend eingesetzt haben.“


Kotz habe maßgeblichen Anteil an der Entwicklung der damaligen Raiffeisenbank Wiehl hin zur heutigen Volksbank Oberberg – der größten Genossenschaftsbank im Rheinland. Am 27. Oktober 1984 wählten die Mitglieder der ehemaligen Raiffeisenbank Bielstein den damals 48-jährigen Christian Peter Kotz, Geschäftsführender Gesellschafter der BPW Bergische Achsen KG und gelernter Bankkaufmann, in den Aufsichtsrat. Ein Jahr später wurde Kotz dann auch Aufsichtsratsvorsitzender der neuen Raiffeisenbank Wiehl. Weitere Fusionen bis zur heutigen Volksbank Oberberg prägten seine Amtszeit. „Sie sind der Volksbank Oberberg nicht nur eng verbunden, sondern haben sie zu einem Teil ihres Lebens gemacht“, so Stockhausen.


Bundesverbandspräsident Fröhlich hob die Rolle von Kotz als Mittelständler und klassischen Familienunternehmers für seine Arbeit hervor: „Denn wir Volksbanken und Raiffeisenbanken sind dem Mittelstand ja traditionell eng verbunden.“ Der bisherige stellvertretende Aufsichtsratsvorsitzende und Nachfolger von Kotz, Dr. Udo Meyer, dankte im Namen aller aktuellen und ehemaligen Aufsichtsratsmitglieder für die Zusammenarbeit.


Christian Peter Kotz selbst wünschte seinem Nachfolger eine erfolgreiche Arbeit und dankte allen Weggefährten der vergangenen drei Jahrzehnte. Und natürlich seiner Familie, die ihn stets unterstützt habe. Zum Abschluss drückte Kotz seine Überzeugung für die Zukunftsfähigkeit der Genossenschaftsbanken aus, „denn ein System, das 140 Jahre funktioniert hat und die Eigenverantwortung und Selbstständigkeit des Menschen in den Mittelpunkt stellt, wird die richtigen Antworten für die Zukunft finden“.

[Quelle: Oberberg Aktuell]

Bilder der Vertreterversammlung