Blick über den schulischen Tellerrand

13 Schüler des Dietrich-Bonhoeffer-Gymnasiums Wiehl nutzten im Rahmen eines Projekts mit Unternehmen, sich in unterschiedlichen Themenfeldern auszuprobieren.

wiehl, 10. Juli 2019

„Mit starken Partnern Schule machen“ - unter diesem Motto startete der Projektkurs „Soziale Ökonomie“ am Dietrich-Bonhoeffer-Gymnasium Wiehl vor fünf Jahren. Der Grundgedanke war, gemeinsam mit unternehmerischen Leistungsträgern Wiehls ein Projekt für Schüler anzubieten, das den Blick über den schulischen Tellerrand ermöglicht, Persönlichkeitsentwicklung vorantreibt und vielleicht sogar einen Beitrag zur konkreten Berufswahl leistet.

Nun wurden 13 Schüler der Jahrgangsstufe 11 im Bielsteiner Burghaus für die erfolgreiche Absolvierung des arbeitsintensiven Programms im vergangenen Schuljahr ausgezeichnet. Neben dem offiziellen Teil, in dessen Rahmen unter anderem Franziska Kunczik, Schülerin der Stufe 11, ihre Projektarbeit über Digitalisierungsprozesse in der Industrie vorstellte, fand man im Anschluss Raum für angeregte Gespräche. Das Lernangebot ebnet zudem rund einem Drittel der Absolventen alljährlich den Weg in eine Ausbildung oder ein duales Studium.

Im Laufe eines Schuljahres erhielten die Teilnehmer die Möglichkeit, ihr Lernprofil in zusätzlichen außerunterrichtlichen Veranstaltungen stärker sozialökonomisch und ingenieurwissenschaftlich auszurichten. Die externen Partner ermöglichten es den Jugendlichen in Form von mehreren ein- bis zweitägigen Workshops, die unter anderem die Themenschwerpunkte Unternehmensorganisation, Business-Knigge, Personal- und Arbeitsrecht oder Grundlagenwissen in Betriebswirtschafts- und Volkswirtschaftslehre behandelten, ihre beruflichen Begabungen zu entdecken und die eigene Persönlichkeitsentwicklung aktiv voranzutreiben. Schulleiter Frank Mistler und die Unternehmensvertreter Gabriele Ley (BPW), Markus Imbriano (Kind & Co.) und Michael Eiteneuer (Volksbank Oberberg) lobten in ihren Ansprachen besonders die hohe Einsatzbereitschaft der jungen Leute und die vielfältigen Chancen, die das Projekt allen Beteiligten bietet.

Text: Oberberg Aktuell