Olympisches Feuer in Zahlen

In einer kleinen Feierstunde in der Aula des Hollenberg-Gymnasiums wurden am Freitagabend die Teilnehmer und Sieger der 59. Mathematik-Olympiade des Oberbergischen Kreises geehrt.

Waldbröl, 25. Januar 2020

Als Gastgeber begrüßte der Leiter des Hollenberg-Gymnasiums, Frank Bohlscheid, alle anwesenden Olympioniken und deren Familien in einer kleinen Rede. Er lobte den Fleiß und Einsatz eines jeden Schülers. Diese hatten mit großem Ehrgeiz einige knifflige Aufgaben zu meistern. „Man muss schon ein kleiner Mathe-Freak sein, um solche Aufgaben zu lösen“, sagte Bohlscheid.

Der Dank ging auch an die beiden Koordinatoren Nadine Friedrichs von Hollenberg-Gymnasium und Tobias Hammer vom Homburgischen Gymnasium in Nümbrecht. Beide sind als Veranstalter der Mathematik-Olympiade des Oberbergischen Kreises für die Durchführung verantwortlich. Zahlreiche Schüler halfen mit der Technik und dem Verkauf von Getränken und kleinen Snacks. Der Vertreter der Volksbank Oberberg, Filialleiter Achim Krumm, ließ es sich nicht nehmen, die gestellten Preise mit großer Freude an die Sieger zu überreichen.

Unter den knapp 60 Teilnehmern wurden je zwölf Erst-, Zweit- und Drittplatzierte geehrt sowie zwölf Anerkennungen für die Teilnahme ausgesprochen. Die drei besten Erstplatzierungen nehmen im kommenden Monat an der Landesrunde in Hamm (Westfalen) teil. Musikalische Einlagen der Schüler und Lehrer und ein kleines Theaterstück bildeten den Rahmen für den feierlichen Anlass.

Die beiden Koordinatoren Hammer und Friedrichs dankten ebenfalls allen Beteiligten. Insbesondere auch den Eltern der knapp 60 Schüler. Ohne deren Unterstützung in jeglicher Art und Weise würde eine solche Veranstaltung nicht funktionieren. Den Veranstaltern ist es ein inniges Anliegen, die Mathematik-Olympiade bekannter zu machen. So hatte man doch alle Schulen im Oberbergischen Kreis angeschrieben, aber nur von den wenigsten eine Rückmeldung erhalten. Einigen Eltern war diese Veranstaltung trotz der 59.Auflage bislang unbekannt. Ausschließlich Gymnasien hatten an der Regionalrunde teilgenommen, obwohl man ausdrücklich darauf hingewiesen hatte, dass alle Schulformen mitmachen durften. Es gab keinerlei Einschränkung für die Teilnahme. Entscheidend waren nur die Fertigkeiten der Olympioniken.

Text: Oberberg Aktuell