Projekt „Mini-Gesellenstück“

Tischler des Berufskollegs Dieringhausen präsentieren ihre Arbeiten im PORTAL by Volksbank

Wiehl, 11. September 2017

In der Zeit vom 15. bis 22.9.2017 stellen die Schülerinnen und Schüler der Tischlermittelstufe des Berufskollegs Dieringhausen ihre in den Ausbildungsbetrieben und im Unterricht selbstgefertigten Möbel in der Volksbank Oberberg eG, PORTAL by Volksbank im Forum Gummersbach, Steinmüllerallee 5 aus.

Alle Jahre wieder und doch immer ganz anders. So könnte man die Durchführung des Projektes „Mini-Gesellenstück“ der 15 Auszubildenden des 2. Ausbildungsjahres betiteln. In diesem Jahr unter der Leitung von Klassenlehrer Christoph Bauch. Seit einigen Jahren findet diese Kooperation zwischen den Ausbildungsbetrieben und dem Berufskolleg Dieringhausen statt und die positive Resonanz bei den Schülern und den Ausbildungsbetrieben über den persönlichen Erfolg und den Beitrag zur Ausbildung im Rahmen dieses Projektes, macht allen Beteiligten Spaß und zeigt, dass man einen guten gemeinsamen Weg gefunden hat. Die Auszubildenden durchlaufen einen Prozess, ähnlich wie in der ein Jahr später stattfindenden Gesellenprüfung. Sie entwerfen und planen ihre Möbelstücke. Aber nicht etwa ihr zukünftiges Gesellenstück in Miniatur, sondern ein individuell gestaltetes kleines Möbel. Im Unterricht bewerten die Schülerinnen und Schüler gegenseitig ihre Fertigungszeichnungen und anschließend auch die gefertigten Möbel. Eine gute Übung auf allen Ebenen der heute geforderten Kompetenzen der kreativen Planung, dem Präsentieren von Produkten und dem nachvollziehbaren Bewerten eigener und fremder Leistung. Die Schülerinnen und Schüler der Tischlermittelstufe erhalten bei diesem Projekt die Gelegenheit ein in Zeit- und Materialaufwand begrenztes Möbelstück zu planen, herzustellen und abschließend zu kontrollieren. Dies erfordert einerseits den persönlichen Einsatz der Auszubildenden, ermöglicht ihnen andererseits vielfältige Erfahrungen im Bereich der Gestaltung und Konstruktion sowie der Realisierbarkeit einer eigenen Idee. Dabei wird insbesondere der persönliche Zeitbedarf für die Ausführung geplant und anschließend überprüft. Für das Mini-Gesellenstück gelten Vorgaben, von denen in Absprache mit der Klasse, den Lehrern und den Ausbildungsbetrieben abgewichen werden kann. So soll in einem Zeitfenster von maximal 30 Stunden ein Werkstück mit mindestens einem beweglichen Teil und handelbarer Größe entstehen, welches eine fertige Oberflächenbehandlung hat. Das Ergebnis sind immer ganz individuelle, durch die persönlichen Vorstellungen, Fähigkeiten und Bedürfnisse geprägte Kleinmöbel, die man sich dieses Jahr vom 15. bis 22. September im PORTAL by Volksbank in Gummersbach während der Öffnungszeiten anschauen kann.