Bergischer Hof: Mit Riesenparty in die Zukunft

Vom 24. bis 31. Oktober feiert das Einkaufszentrum sein 40-jähriges Bestehen mit zahlreichen Akteuren und Mitwirkenden.

Wiehl, 15. Oktober 2015

Ganze acht Tage nimmt sich das Einkaufszentrum Bergischer Hof Zeit, um seinen 40. Geburtstag zu feiern – und setzt damit ein deutliches Zeichen: Trotz der Eröffnung des Forums und der Probleme, mit denen die Warenhauskette Karstadt in den vergangenen Jahren zu kämpfen hatte, blickt man in Gummersbach positiv in die Zukunft. „Karstadt Gummersbach hat in den vergangenen Jahren gute Ergebnisse eingefahren. Es gibt also gar keinen Grund, sich um eine Schließung der Filiale Gedanken zu machen. Ganz im Gegenteil: Es wird investiert, beispielsweise in die Renovierung der Parfüm-Abteilung“, so Günter Cremer, Geschäftsführer der Gummersbacher Karstadt-Filiale.

Sowohl Cremer wie auch Vertreter der Innenstadtgemeinschaft glauben an eine friedliche Koexistenz von Forum und Bergischer Hof. „Das Forum zieht vor allem junge Kunden an. Unsere Kernzielgruppe ist die Generation 45plus. Auch da machen wir uns also keine Sorgen“, so Cremer. Vielmehr zöge das Forum neue Kunden nach Gummersbach – und von denen profitiere auch die Innenstadt mit ihrem Bergischen Hof. Fabian Schürer von IVV Immobilien, der Eigentümergemeinschaft des Bergischen Hofes, konnte darüber hinaus von zahlreichen Interessenten für die leerstehenden Ladenlokale berichten. Alleine sechs gebe es für das leerstehende Eiscafé San Marco.

„Wir blicken voller Zuversicht in die Zukunft“, fasste Cremer zusammen. Und diese positive Grundstimmung soll auch am Geburtstagsfest zu spüren sein. Der Startschuss zur achttägigen Jubiläumsfeier fällt am 24. Oktober parallel zum Gummersbacher Herbstmarkt. Bis zum 31. Oktober präsentieren sich über 40 Mitwirkende. So können sich Besucher am 24. und 25. Oktober auf die Robot-Dance-Show der Skylines auf der Showbühne im Bergischen Hof freuen. Rollschuhakrobatik in waghalsiger Geschwindigkeit präsentieren Vitor Garcia und Robin Mehnert am 31. Oktober. Tino, der flotte Ober, serviert am 28. Oktober Drinks auf dem Einrad und „Moments like Elton John“ beschert Sven E.A. den Gummersbachern am 31. Oktober.

[Bild: Fenja Jansen --- v. li. Thomas Knura, Ingo Stockhausen (beide Volksbank Oberberg), Heinz Kreiensiek (Vorsitzender Innenstadtgemeinschaft, Rüdiger Hockamp (Team3), Karstadt-Geschäftsführer Günter Cremer, Peter Heinen (Chef Hausverwaltung Bergischer Hof) und Fabian Schüren (Eigentümergem. Bergischer Hof.)]

Auch oberbergische Akteure gestalten das Programm mit: Die Volksbank Oberberg beteiligt sich mit ihrer riesigen, blauen VolksBank. Die AggerEnergie verlost eine Ballonfahrt, die Ballettschule IN E-MOTION zeigt klassischen und modernen Showtanz und die Konditorei Gießelmann stiftet eine riesige Geburtstagstorte. Die Oberbergische Kinderheimat ist wie viele andere mit einem Gewinnspiel vertreten. Kleine Besucher können sich auf einen Kinder-Nostalgie Jahrmarkt sowie Kinderschminken freuen und Modebewusste auf ein Schaufrisieren mit der Style Box. Musik kommt unter anderem von den Lantemicker Männersängern und auch Autogramme der VfL Handball-Profis sind zu bekommen. Das große Finale bestreitet Schlagerbarde Michael Wendler am 31. Oktober mit einen Livekonzert und anschließender Autogrammstunde.

Als der Bergische Hof am 13. November 1975 eröffnete war Helmut Schmidt Bundeskanzler und Nicki Lauda Formel-1-Weltmeister. Steinmüller-Mitarbeiter nutzen ihren Feierabend, um beim Oktoberfest im Bergischen Hof eine Maß Bier und eine Haxe zu verzehren und Karstadt beschäftige noch 17 statt der heutigen vier Abteilungsleiter. Seitdem hat sich viel verändert. „Trotzdem steckt in Gummersbach noch jede Menge Leben“, so Rüdiger Hockamp vom Team3 EventMarketing, der den Begriff „:leben“ zur neuen Werbebotschaft der Innenstadtgemeinschaft erkoren hat. „Die bunte Vielfalt der ganzen Stadt und die damit verbundene Lebensfreude wird sich wie ein roter Faden durch die Jubiläumswoche ziehen“, versprach Hockamp.

                                                                                       (Quelle: Oberberg Aktuell)