Wenn die Fritteuse explodiert

Großer Feuerball und erstaunte „Schaulustige“ vor dem Feuerwehrgerätehaus in Morsbach.

Was war passiert?

Der Arbeitskreis „Aktiv 50+“ bei der Raiffeisenbank Morsbach und die Freiwillige Feuerwehr Morsbach hatten zu einem öffentlichen Informationsabend unter dem Motto „Rauchmelder, Feuerlöscher & Co – richtiges Verhalten bei Wohnungs- und PKW-Bränden“ eingeladen.

„Das Thema kann täglich jeden treffen“ betonte Achim Langhein von der Raiffeisenbank bei der Begrüßung. Und so erläuterten Vertreter der vier Löschzüge Morsbach, Wendershagen, Lichtenberg und Holpe sehr anschaulich, wie man sich im Ernstfall verhalten sollte. Vom richtigen Anbringen des Rauchmelders über eine neue Sprühdose zum Ablöschen kleinerer Brände im Haus und beim Grillen ging der Themenkreis bis zur richtigen Handhabung von Feuerlöschern, die die Teilnehmer sogar ausprobieren durften. Ein Defibrillator wurde ebenfalls erklärt. Vier dieser lebensrettenden Geräte befinden sich zurzeit im Hallenbad Morsbach, in der Aeskulap-Apotheke, im Behindertenzentrum und im Feuerwehrgerätehaus Lichtenberg.

Zum Schluss simulierten Feuerwehrleute einen Fritteusenbrand, bei dem durch ins siedende Fett gegossenes Wasser ein riesiger Feuerball entstand. „Wasser sollte im Ernstfall beim Fritteusenbrand nicht verwendet werden“ betonten die Feuerwehrleute, die an diesem Abend mehr Publikum verdient gehabt hätten.